Über uns

»Wenn jeder nur ein kleines bisschen zu einer besseren Welt beiträgt, leben wir im Himmel.«

»If everybody contributes just a little bit to a better world, we will live in heaven.«

 

#Fightback against Poverty

Fightback against Poverty ist eine gemeinnützige Organisation zur schnellen Unterstützung von Kindern und Familien in höchster Not, sei es durch Krankheiten, Hunger, Armut, Kriege, Katastrophen oder Ausbeutung.

Wenn staatliche Stellen zu langsam sind oder keine Unterstützung bieten, sind wir da um zu helfen. Uns gibt es noch nicht lange, jedoch unterstützen wir bereits Menschen, die keinen Ausweg mehr sehen in mehreren europäischen und afrikanischen Ländern. Alle Projekte, Stories, Bilder & Videos werden auf Instgram fpap_fightback & Facebook gepostet & dokumentiert.

Durch Spendengelder, Charity Veranstaltungen und Partnerschaften können wir vor Ort sein, für Menschen da sein und ihnen helfen. Gemeinsam planen wir bereits weitere große Projekte zur Unterstützung derjenigen, die auf Hilfe angewiesen sind und nach Hoffnung suchen.

Projekte

Die von uns initiierten Projekte entstehen durch Anfragen und Hilferufe, die an uns herangetragen werden. Wir prüfen dann persönlich die Sachlage und entscheiden, ob und in welchem Umfang wir tätig werden können.

Während der letzten drei Jahre haben wir Projekte u.a. in Bosnien, Ghana, Somalia, Togo, Kenia, Afghanistan und Bangladesch unterstützt. Dabei involvieren wir uns entweder direkt vor Ort, oder über Paten, mit denen wir ein enges Vertrauensverhältnis pflegen.

Ein wichtiger Baustein unserer Philosophie ist die Investition in Bildung. Denn Bildung ist die Voraussetzung für eigenständige Entwicklung, grade in afrikanischen Ländern. Deshalb haben wir in Ghana ein Talent House geründet, das Kinder und Jugendliche auf ihrem Ausbildungsweg begleitet, in vielen Fällen bis hin zur Universität.

»Schulbesuch und Ausbildung verbessern die Lebensbedingungen in Entwicklungsländern. Denn Bildung reduziert Armut

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Fightback – Hilfe, die ankommt.

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KONTAKT

#Fightbackagainstpoverty

    Unsere Geschichte

    Stürmer des SV Rott spendet Gehalt und gründet Hilfsorganisation

    »Fightback against Poverty«

    Der Stürmer Avdo Iljazovic spendet sein Gehalt inklusive Prämien, das er beim SV Rott in der Saison 2017/2018 kassieren wird, komplett für notleidende Menschen. Dafür hat er gemeinsam mit Schindler die Hilfsorganisation »Fightback against Poverty« gegründet, die künftig jeder unterstützen kann. »Inzwischen ist man ja fast schon abgestumpft, wenn man die Bilder von Krieg, Gewalt und hungernden Menschen sieht. Deshalb wollen wir mit dieser Aktion die Signalwirkung des Fußballs nutzen, um etwas gegen das Wegschauen zu unternehmen«, nennt Iljazovic die Beweggründe für sein Handeln. Dass ein Amateurfußballer solch ein Zeichen setzt, verlangt Schindler höchsten Respekt ab und bewegt den Gründer und Inhaber der Aachener Firma m3connect und Geschäftsführer der Mathworks GmbH dazu, jeden Euro, den Iljazovic über diese Aktion spendet, zu verdoppeln. »Wenn ein Spieler wie Avdo, der einer der stärksten Spieler in der Region ist, hier ein Zeichen setzt und die Bezahlung nicht in den Vordergrund stellt, dann ist das höchst beachtenswert«, verdeutlicht der 59-Jährige, dessen Sohn ebenfalls die Schuhe für den SV Rott schnürt.

    Entstanden ist die Idee zu dieser wohl einmaligen Aktion im Amateurbereich bereits Ende der vergangenen Saison. Schindler und Iljazovic wetteten, wer Torschützenkönig in der Bezirksliga wird. Da der Stürmer auf sich selbst setzte und die Wette gewann, durfte er sich über eine satte Prämie freuen. »Das Geld wollte ich aber nicht einfach für unnützes Zeug ausgeben, sondern für irgendetwas Sinnvolles verwenden«, sagt Iljazovic, der die genaue Höhe der Prämie sowie die erwartete Spendensumme nicht genau beziffern möchte. Schindler sagt aber, dass wenn der SV Rott viele Spiele in dieser Saison gewinnen wird und sich der ein oder andere Rotter Akteur noch anschließen wird, es auf eine fünfstellige Summe am Ende der Saison hinauslaufen könnte.

    Grundsätzlich ist der erfolgreiche Geschäftsmann und langjährige Hauptsponsor des SV Rott davon überzeugt, dass sich der eine oder andere Teamkollege anschließen wird und das Gehalt zumindest teilweise spenden wird. »Das Angebot gilt für alle Rotter Spieler. Ich verdopple jeden Euro, den die Jungs spenden wollen«, verdeutlicht Schindler, der hinzufügt, dass jeder das aber so machen könne, wie er es für richtig halte.

    Dass das gespendete Geld in guten Händen ist und auch bei notleidenden Menschen ankommt, versichern Schindler und Iljazovic unisono, denn »Fightback against Poverty« wird sich dem Mutterverein Peter Pan anschließen. Diesen hatte Schindler vor 15 Jahren gegründet, um Eltern krebskranker Kinder zu unterstützen. »Die Gelder für die neue Hilfsorganisation fließen zu hundert Prozent in die entsprechenden Projekte«, sagt Schindler, der gleichzeitig mit Iljazovic dazu aufruft, ihnen konkrete Vorschläge zu nennen, wo Hilfe benötigt wird. Grundsätzlich schwebt den beiden vor, die Spendengelder für Projekte im In- und Ausland einzusetzen, die auch mit dem Fußball in Verbindung stehen.

    Der Rotter Stürmer legt dabei sein Augenmerk vor allem auf sein Heimatland Bosnien, aus dem er vor 25 Jahren mit seiner Familie während des Bürgerkriegs im damaligen Jugoslawien in die Eifel geflüchtet ist. »Wenn ich meine Verwandten und Freunde in Bosnien besuche, werde ich regelmäßig mit der Armut konfrontiert. Viele Menschen kommen so gerade über die Runden oder leben unter der dort sehr niedrigen Armutsgrenze«, sagt Iljazovic, der zudem hofft, dass auch einige prominente Profisportler die Aktion unterstützen werden.

    Prominente Unterstützung

    Dabei nennt er Namen wie Marc-André ter Stegen, Julian Korb, Marco Höger oder auch Lewis Holtby, mit denen er in der A-Jugend von Alemannia Aachen sowie in der zweiten Mannschaft von Borussia Mönchengladbach zusammengespielt hat. »Wir würden uns freuen, wenn wir mit der Aktion viele Spieler, Vereine, Verantwortliche und Unternehmen begeistern können, etwas Gutes zu tun, egal ob aus dem Profi- oder Amateurbereich«, erläutert Iljazovic, der derzeit noch an einer Homepage für die neue Hilfsorganisation bastelt.

    Unter www.fightbackagainstpoverty.de soll künftig über die Initiative und aktuelle Projekte transparent berichtet werden. Möglichst bis Ende der kommenden Woche soll die Seite online gehen. Zudem sollen T-Shirts bedruckt werden, die anschließend über die Seite bestellt werden können.

    Einen Wunsch für die Zukunft hat Andreas Schindler dann noch: »Ich würde gerne einmal die Überschrift lesen, ›der SV Rott spielt für einen guten Zweck‹. Vielleicht dann auch mit dem Logo unserer neuen Hilfsorganisation auf dem Trikot.«

    von Lars Brepols